Geld 2.0 - Alternativwährungen

Das Web 2.0 ist Nährboden für das Entstehen von Alternativwährungen in der virtuellen Welt.

Hier ein paar Konzepte, die mir in den letzten Wochen durch  den Kopf gegangen bzw. über den Weg gelaufen sind:

  • Bei Bitcoins kann ich mir als Verkäufer einen virtuellen Geldbeutel auf meinem Rechner installieren oder ein online Geldbeutel verwenden, um Bitcoins als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Auf dem Bitcoins Wiki kann ich dann selbst nach Dienstleistungen und Produkten suchen und einkaufen gehen. Nicht ersichtlich ist auf den ersten Blick, wie Bitcoins selbst Geld verdient mit dieser Dienstleistung.

  • Ende April 2011 stellte der Chaos Computer Club ein Konzept zur Kulturwertmark vor. Die Kulturwertmark, "eine Art Micropayment-System, soll dem Einzelnen ermöglichen, per Mausclick die Künstlerin oder den Künstler seiner Wahl zu honorieren." Es ist ein Vorschlag für die zukünftige Gestaltung einer gerechteren Bezahlung für Kreative im Web 2.0. Ein Vorschlag, der es sich im Konzeptentwurf zu lesen lohnt.

Und auch im Bereich Social Innovation tut sich was in Bezug auf Alternativwährungen. Hier zeigt sich vor allem, wie nicht mehr das Geldverdienen im Vordergrund steht, sondern der gesellschaftliche Mehrwert, der durch Wissen oder Handlungen entsteht:

  • Oliver Stark ist Gründer des Berliner Internet Start-ups doonited. Er versucht Menschen zu motivieren, jeden Tag eine gute Tat zu tun. Für jede absolvierte gute Tat bekommt der Nutzer einen Tropfen (Drop) auf seinem virtuellen Konto gutgeschrieben. Unternehmen zahlen wiederum einen bestimmten Betrag für jeden Tropfen, der an soziale Initiativen gespendet wird. Doonited finanziert sich selbst über einen kleinen Teil der Unternehmensspenden.
Ach ja, beim Sammeln dieser Links hier fiel mir am Ende ein: was machen eigentlich die Second Life Millionäre wie die deutsch-Chinesin Ailin Gräf? Wird in Second Life noch Geld verdient?

Daraus ist dann gleich ein weiterer Blogartikel entstanden!